9 einfache Motivationstricks, mit denen du trotz tollem Wetter deine Studienarbeit fertig schreiben kannst

Ein Gastbeitrag von Tim Reichel von Studienscheiss [Werbung wegen Kooperationslink]

Die Sonne scheint, es ist schön warm draußen und eigentlich hast du heute frei. Es sind die besten Voraussetzungen für einen perfekten Sommertag.

Aber leider wird daraus nichts. Denn du hast heute eine Verabredung: Mit deiner Studienarbeit.

Und genau diese Studienarbeit muss unbedingt fertiggestellt werden. Die Deadline zur Abgabe ist schon gefährlich nah und du weißt: Heute ist die Stunde der Wahrheit – heute musst du Gas geben und das Ding fertigschreiben!

Doch von Motivation und Tatendrang ist weit und breit keine Spur. Du sitzt am Schreibtisch und starrst abwechselnd aus dem Fenster und auf das leere Blatt in deinem Office-Programm. Eigentlich möchtest du ja loslegen und endlich anfangen, aber du kannst dich nicht aufraffen.

Kein Problem; dann raffen wir dich jetzt zusammen auf – und zwar mit diesen 9 einfachen Motivationstricks.

Vamos.

Studienarbeit bei schönem Wetter schreiben Tipps

gratisography.com / © Ryan McGuire

#1 Denk an dein großes Ziel!

Im hektischen Unialltag oder bei größeren Projekten fürs Studium verlieren viele Studenten ihr übergeordnetes Ziel aus den Augen: Einen wertvollen Abschluss, der ihnen eine glückliche Zukunft sichert. Sie sehen aber nur die Anstrengung und die nervigen Probleme, die auf sie zukommen.

Mach dir deswegen bewusst, was dein großes Ziel ist und warum es sich für dich lohnt, jetzt hart zu arbeiten. Deine Studienarbeit ist ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg.

#2 Schließe einen Vertrag mit dir selbst!

Die schriftliche Fixierung der eigenen Ziele hat großen Einfluss auf deine Erfolgsaussichten. Indem du dein Ziel aufschreibst, gibst du ihm eine fassbare Form: Du kannst es sehen und anfassen. Und dadurch wird es real. Es ist jetzt kein verschwommener Wunsch oder irgendeine Fantasievorstellung mehr, sondern ein verbindliches Ziel.

Ein schriftlich fixiertes Ziel wird dich motivieren und anstacheln. Es ist wie eine offizielle Vereinbarung mit dir selbst. Und die wirst du viel wahrscheinlicher einhalten und erfüllen als eine spontane Idee, die nur in deinem Kopf rumschwirrt.

#3 Baue dir einen klugen Plan!

Wenn du ohne Struktur und ohne Plan mit deiner Studienarbeit anfängst, wirst du bald entnervt und demotiviert aufgeben. Der Grund: Ohne Planung verrennst du dich und kommst nicht weiter. Wenn du dir allerdings im Vorfeld ein paar Gedanken zu deiner Arbeit machst und dein Vorgehen planst, sparst du Zeit und Energie.

Denk dabei an die 10/90-Regel: Durch die ersten 10 Prozent der Zeit, die du für deine Planung aufwendest, sparst du ganze 90 Prozent der Zeit, die du brauchst, um die geplante Aufgabe zu erledigen. Mit einem Mehraufwand an Planung benötigst du also deutlich weniger Zeit für die eigentliche Fertigstellung der Aufgabe. Trotz zusätzlicher Planungszeit bist du trotzdem schneller mit allem fertig, weil du die Aufgabe schneller und effizienter durchführen kannst.

#4 Arbeite in Mini-Etappen!

Große Aufgaben – wie zum Beispiel deine Studienarbeit – wirken oft bedrückend, abschreckend und demotivierend. Dieses Problem kannst du beseitigen, indem du deine Aufgabe aufteilst und in kleine Zwischenziele runterbrichst. Dabei wendest du die „Salami-Taktik“ an und zerteilst alle größeren Ziele in kleine Scheibchen bzw. Aktivitäten.

Diese werden dann Schritt für Schritt erledigt, bis du alle Mini-Etappen erreicht hast. Auf diese Weise nimmst du der großen, mächtigen Studienarbeit den Schrecken und konzentrierst dich auf die konkreten Maßnahmen.

#5 Für dich zählt nur der nächste Schritt!

Bleib bei deiner Arbeit fokussiert und halte dich vom Multitasking fern. Kümmere dich immer nur um eine Sache und richte deine volle Aufmerksamkeit auf den nächsten konkreten Schritt.

Wenn du mehrere Dinge gleichzeitig anpackst, wirst du ineffizient und verlierst schnell deine Konzentration. Das führt dann zu dummen Fehlern und unsauberer Arbeit. Gerade bei einer Studienarbeit können diese Qualitätseinbußen starken Einfluss auf dein Ergebnis haben und dafür sorgen, dass du unter deinen Erwartungen bleibst.

#6 Gönn dir was!

Achte bei langen Arbeitssessions darauf, dass du genug Pausen einlegst und dir zwischendurch kurze Ablenkungen genehmigst. Dadurch, dass du dir aktiv kurze Auszeiten gönnst, bleibst du motiviert und bist weniger anfällig für Prokrastination und versteckte Ablenkungen.

Lege außerdem Belohnungen für dich fest, wenn du deine Zwischenziele und dein Hauptziel (Studienarbeit) geschafft hast. Dadurch schaffst du einen zusätzlichen Anreiz und kannst in schwierigen Phasen daraus Motivation ziehen.

#7 Rede dich selbst stark!

Achte – während du arbeitest – auf deine Gedanken und Selbstgespräche. Versuche dabei positiv zu bleiben und sprich dir selbst gut zu. Anstatt „Oh Gott, ist das viel!“ und „Das schaffe ich nie!“ kannst du dir sagen: „Ich habe schon viel erreicht, das werde ich auch noch schaffen“ oder ganz einfach: „Alles wird gut.“

Damit sorgst du für eine positive Grundstimmung und gibst dir selber Kraft. Besonders dann, wenn du regelmäßig in negative und sehr selbstkritische Gedankenmuster verfällst, kann dir diese Methode dabei helfen, motiviert und optimistisch zu bleiben.

#8 Setze mentale Bilder ein!

Fast alle erfolgreichen und glücklichen Menschen tun es: Sie setzen bei ihrer Arbeit oder bei neuen Herausforderungen mentale Bilder ein und ziehen daraus Kraft und Energie.

Und so kannst du mentale Bilder für deine Studienarbeit nutzen: Stell dir vor, wie du deine Studienarbeit schreibst. Stell dir vor, wie leicht dir alles von der Hand geht, wie gut die Recherche funktioniert und wie ansprechend deine Formatierung ist. Stell dir vor, wie stolz du auf dich sein wirst, wenn du fertig bist. Erzeuge ein starkes mentales Bild von deinem Wunschzustand und ziehe daraus Kraft. Aber lehne dich nicht zufrieden zurück und verliere dich in Tagträumerei.

#9 Führe ein Erfolgstagebuch!

Fast jeder führt eine To-Do-Liste und sammelt Aufgaben, die noch erledigt werden müssen. Aber die wenigsten von uns schreiben sich ihre bereits erledigten Aufgaben auf und protokollieren ihre Erfolge. Dabei ist diese Variante des Tagebuchs eine wahre Motivationsgeheimwaffe.

Wenn du dir jeden Tag deine Erfolge aufschreibst und dir damit klar machst, wie viel du schon erreicht hast, wirst du dich von neuen Herausforderungen oder Problemen nie wieder fürchten. Aus deinen bisherigen Leistungen kannst du immer wieder Kraft schöpfen: Du hast dann nämlich schwarz auf weiß, dass du ein Gewinnertyp bist.

Fazit

Ich will dir nichts vormachen: Das Schreiben einer Studienarbeit ist nicht einfach. Um genau zu sein, ist es ganz schön hart und verlangt dir einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen ab.

Aber der Aufwand wird sich lohnen. Denn mit jedem abgeschlossenen Arbeitspaket wächst du an deiner Aufgabe und wirst zu einem besseren Studenten. Wie dir das trotz tollem Sommerwetter einfacher gelingen kann, habe ich dir in diesem Artikel gezeigt.

Die 9 Tipps werden dir Halt geben und dir dabei helfen, motiviert zu bleiben – auch wenn dir die Arbeit schwer fällt.

Und wenn du nicht ganz auf den Sommer verzichten willst: Die Pause aus #6 darfst du natürlich auch draußen verbringen. 😉

 

Tim Reichel Studienscheiss


Tim ist der Gründer von Studienscheiss und schreibt über alle möglichen Aspekte aus dem Unialltag. Außerdem arbeitet er an einer großen deutschen Universität als Fachstudienberater und hilft seit über fünf Jahren Studenten bei Schwierigkeiten aus der Patsche.

 

 

3 Kommentare

  1. Ich mag deine Schreibweise und deine Art, dich und deine Gedanken zu erklären, danke für deine Geschichten, Tips und Tricks!

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