Finanzierung deines Studiums durch Freelancing-Jobs aus dem Homeoffice

Freelance Junior
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[Werbung wegen Kooperationslinks. Gastbeitrag von Freelance Junior]

Viele Studierende machen sich mehr als einmal während des Studiums Gedanken, wie sie am besten über die Runden kommen. Da ein Studium einiges an Geld kostet, geben wir [Freelance Junior] dir hier ein paar Tipps, wie du dein Studium finanziell am besten gestemmt bekommst. Selbst, wenn du das Glück hast und von deinen Eltern unterstützt wirst, reicht dies in den meisten Fällen nicht für ein entspanntes Studentenleben – zumindest in der Großstadt. Die Antwort heißt: Arbeiten gehen. Doch welche Art von Arbeit verträgt sich mit deinem Studium am besten?

Bin ich der Typ für Freelancing?

[Anm. d. Red.: Gerade auch in Zeiten von Corona macht es Sinn, sein Geld von Zuhause aus zu verdienen. Wenn man jedoch noch nicht die Möglichkeit hat, Vollzeit in einem Homeoffice tätig zu sein, bietet es sich als Studierende*r an, adäquat bezahlte (hier bitte selbst erkundigen) Freelancing-Jobs durchzuführen und sich so neben dem Studium etwas dazuzuverdienen. Die technischen Voraussetzungen sind heutzutage so gut wie immer gegeben, denn auch das Studium wird an den meisten Unis bereits in großen oder in allen Teilen digital durchgeführt. Aber lest selbst, was es noch zu beachten gilt und ob ihr grundsätzlich der Typ für einen solchen Job seid.]

Zuerst einmal sei gesagt, dass es glücklicherweise viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wie man als Studi Geld verdienen kann. Dazu gehören die Anstellung als Werkstudent, Praktikant, Minijobber oder aber auch das Arbeiten als studentischer Freelancer. Gerade, wenn man in Erwägung zieht, selbstständig durchzustarten, sollte man sich als erstes die Frage stellen, ob das auch zu einem passt.

Dazu solltest du auf dein Innerstes hören und herausfinden, was für ein Typ du überhaupt bist. Bist du ein Unternehmertyp? Ist dir freie Zeiteinteilung wichtiger als ein geregeltes Einkommen? Arbeitest du gerne immer wieder mit neuen Kunden zusammen? Wenn du alle diese Fragen mit ja beantworten kannst, ist die Option, als studentischer Freelancer tätig zu werden, kein schlechter Gedanke. Doch wie lässt sich dein Studium und diese Art von Tätigkeit verknüpfen?

Selbstständiges Arbeiten heißt nicht, dein Studium zu vernachlässigen – ganz im Gegenteil: Du kannst frei wählen, was für Projekte und vor allem in welchem Zeitraum du annehmen möchtest. So kannst du dich beispielsweise in deiner vorlesungsfreien Zeit mit Aufträgen beschäftigen und hast so neben einem vollen Konto noch jede Menge studienbezogene Praxiserfahrung gesammelt. Dass sich das positiv auf deinen Lebenslauf auswirkt, ist selbstredend.

Hürden, Stolpersteine und Voraussetzungen

Als studentischer Freelancer nimmst du die Finanzierung deines Studiums selbst in die Hand und verdienst in der Regel auch mehr als deine Kommilitonen. Die Kehrseite der Medaille: Du musst dich um allerhand bürokratischen Kram kümmern. Los geht es mit der steuerlichen Erfassung beim Finanzamt – später folgt eine Steuererklärung – ganz egal, ob du über den Steuerfreibetrag (2019: 9.168 €) gekommen bist oder nicht. Wenn du vorher über deine Familie versichert warst, musst du dich in der Regel außerdem studentisch versichern. Dies musst du mit 25 aber so oder so (Ausnahme: Du hast ein Jahr Staatsdienst hinter dir. In diesem Fall steigt die Grenze auf 26).

Wenn du es mit dem Arbeiten als Freelancer*in übertreibst (mehr als 20 Stunden während der Vorlesungszeit), kann es sogar passieren, dass du deinen Studierendenstatus verlierst (nicht gleichzusetzen mit einer Exmatrikulation) und dich ganz regulär gesetzlich versichern musst. Arbeitest du im Semester mehr als 20 Stunden, so hat dies auch Auswirkungen auf dein Kindergeld und BAföG, welches jeweils wegfallen würde. Apropos BAföG: Aktuell darfst du als Freelancer 4.221 € pro Jahr dazuverdienen; ob du diesen Verdienst auf einen Schlag oder verteilt über das ganze Jahr erzielst, ist egal.

Wo finde ich einen passenden Job?

Hast du die bürokratischen Hürden gemeistert (…und diese lesen sich tatsächlich schlimmer als sie im Endeffekt sind…), kannst du loslegen und Aufträge durchführen. Nur woher bekommst du nun eigentlich Aufträge? Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Zum Beispiel bieten verschiedene Soziale Netzwerke mit ihren unterschiedlichen Gruppen eine gute Anlaufstelle, um erste spannende Aufträge ergattern. Ob LinkedIn, XING oder Facebook – wer sucht, der findet. Du kannst dich natürlich auch in deinem persönlichen Netzwerk umhören. Du wirst überrascht sein, wie viele Möglichkeiten sich hierdurch auftun werden. Klappt dies nicht, solltest du auf Events, die mit dem Themenbereich, in welchem du frei arbeiten möchtest, zu tun haben, gehen, um fleißig Kontakte zu knüpfen [Anm. d. Red.: Bitte warte hiermit bis NACH Corona!].

Bist du etwas schüchterner, solltest du dich einmal im Internet nach Freelancer-Plattformen umsehen. Auf diesen legst du in der Regel ein Profil an, in dem du beschreibst, was du kannst – z. B. Design, Programmierung, Texten… Von diesen Plattformen gibt es viele. Gerade für Studierende bietet sich Freelance Junior an, da sich diese Website speziell an studentische Freelancer*innen richtet. Das Gute: Auftraggeber wissen von Anfang an, dass sie studentische Bewerber*innen erhalten werden, was dazu führt, dass die Aufträge meist mit dem Wissen aus dem Studium gemeistert werden. Dies ist auch ein sehr guter Weg, um sich neben dem Studium bereits ein beeindruckendes Portfolio aufzubauen.

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